Kyuss Lives! Tour Trailer!

11.02.2011

Yeah! Kyuss rocken ja schon ne Weile wieder, hier mal was dazu :-)

Video: 
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Zeugenaussagen (Kommentare)

kyuss lives! LIVE in hannover

Bild von schepper

Kyuss lives!                                                        Hannover Capitol 28.06.11

Die Wüste lebt! Und schon wieder ´ne Reunion. Die Stoner- Rock- Kapelle
Kyuss hat sich wieder zusammengefunden um ihre lavazähen Gitarrenriffs
unters Volk zu bringen. John Garcia (Gesang) hat seine alten Mitstreiter
Nick Oliveri (Bass), Brant Bjork (Drums) und den Neuzugang Bruno Fevery
(Ketarre) zusammengetrommelt, um unter dem Namen ´Kyuss lives!´ erneut
auf Tour zu gehen. Der altbekannte Josh Homme hatte sich ja schon Mitte der
90er aus dem (Wüsten)Staub gemacht, um ´Queens of the stone age´ zu gründen
und später auch noch die Supergruppe ´Them crooked vultures´.

In dieser Besetzung waren sie also ins altehrwürdige Hannoveranische Capitol
gekommen, um den Menschen eine Freude zu bereiten.

Als Vorgruppe gaben die deutschen ´Burden´ mit schlechtem Sound ihr Bestes.
Aufgrund des Mulms kamen die einzelnen Song- Schokostücke wie ein einziger
fetter, herber, zartbitterer Klotz Blockschokolade rüber.
Schade, Potential war da, kam aber so eher wie Kiesgrube, denn wie Wüste rüber.

Nach kurzer Umbaupause wurden dann die schweren Geschütze sichtbar, welche
danach soundmäßig auf unsere Ohren abgefeuert werden sollten.
Festhalten: (von links nach rechts) zwei! Ampeg Röhrenverstärker mit zwei!
kühlschrankgroßen 8x10 Boxen für den Bass, ein Schlagzeug und insgesamt
drei!!! Gitarrenverstärker für eine! Gitarre. (zweimal Marshall, einmal Orange,
alle Halfstack)  Da sieht man mal wieder: in Amiland braucht man keinen Waffenschein.

Kyuss lives! spielten sich durch sämtliche Alben und das ausgedörrte Publikum
liess sich gerne den Wüstenwind um die Ohren blasen.
Der Mixer hatte offenbar die Anti- Mulmtaste gedrückt, so dass ein wesentlich
differenzierterer Sound gefahren werden konnte.
Die Menge tobte, bangte, pogte, wogte, sprang, stagedivte, schwitzte und schrie,
die Bierbecher flogen und landeten wieder und ganz viele Zuhörer stopften sich schleunigst
irgendetwas Greifbares in Ohren, um selbige vor den Phone- Attacken zu schützen. Waaaaas???

Am besten gefielen mir die Wüstensöhne, wenn sie in hippiemäßiges Gejamme
übergingen und so etwas mehr Sponatanität in die Sache brachten.
Die Hits kannte man ja sowieso noch aus dem Pano, gell?!

Nach zwei schweißtreibenden Stunden war der Spuk vorbei.
Eine Zugabe konnte die Menge noch abstauben, danach war, trotz heftigsten
Geklatsche, Geschrei und Zugaben- Gebrüll, nix mehr zu wollen.
Naja, ein Lied hätten sie echt noch bringen können...

Fazit: das war FETT! Schön, dass sich die Jungs nochmal zusammengefunden haben.
          Nicht schön, dass sie trotz unmenschlichen Zugabenforderungen nicht mehr
          auf die Bühne kamen und sich einfach so aus dem Staub machten...



Schepper   Braunschweig 05.07.11

reingehauen und rock'n roll...
http://www.myspace.com/schepper-bass